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von
07.08.17
bis
07.08.17
Linz, Österreich
Dinghoferstraße 4
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Allgemeinmedizin

Cervicale Myelopathie im Alter - oft verkannt

Medizinisches Event,  Öffentlich

Ein Vortrag über die degenerative spondylotische cervicale Stenose bzw. das Krankheitsbild der cervicalen Myelopathie im Alter

Es geht dabei um das Erkennen einer degenerativen Veränderung des Wirbelkanals und der Halswirbelsäule, welches ein vielfältiges Beschwerdebild von Taubheit und Schmerzen bis hin zu Schwäche/Zittern in den Gliedmaßen, Gangstörung, Blasenschwäche und Schwindel verursachen kann. Oft werden Diagnosen wie Polneuropathie (evtl. diabetischer Genese) oder Parkinson´sches Syndrom fälschlich mit diesen Symptomen in Verbindung gebracht. Im Vortrag wird auf die Relevanz der konservativen wie auch neurochirurgischen Behandlung eingegangen. Es ist wichtig zu wissen, daß die spondylotische cervicale Myelopathie zu einem großen Teil reversibel ist. Ein Wiedererlangen der Dexterität und des Gehens ist auch im Alter möglich. Das unfallchirugische Vorgehen bei der Behandlung des "central cord syndroms", welches nach einem Sturz bei vorliegender degenerativer spondylotischer cervicaler Stenose auftreten kann, wird ebenfalls erläutert.

Zielgruppe
Alle Ärztinnen und Ärzte, AllgemeinmedizinerInnen und Ärzte mit gerontologischer Praxis

Methode
Vortrag mit Diskussion

Referentin
Dr. Astrid Takacs-Tolnai

FÄ für Neuro- und Unfallchirurgie mit Schwerpunkt in der operativen und nicht operativen Behandlung von abnutzungsbedingten und unfallbedingten Wirbelsäulenerkrankungen

Dr. Petra Gürtner
FÄ für Neurochirurgie mit über 30 Jahren internationaler Erfahrung (USA und Deutschland), mit Schwerpunkt in der Behandlung der Wirbelsäule mit minimal-invasiver Chriurgie

 

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