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06.06.18
bis
06.06.18
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Wien, Österreich
Burgring 7
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Insektenstiche Aktuell

Stechmücken in Österreich – Wen juckt’s?

Öffentliches Event,  Öffentlich

Stechmücken in Österreich – Wen juckt’s?

 

Wer? Carina Zittra und Hans-Peter Fuehrer (beide Vet. Med. Uni. Wien)


Wo? Vortragssaal des NHM Wien


Stechmücken sind uns allen als Lästlinge bekannt. Sie sind auch als Überträger diverser Krankheitserreger von Bedeutung. Trotzdem ist das Wissen über die Artzusammensetzung der Stechmückenpopulation, deren Verbreitung und Ökologie lückenhaft. Bis dato sind 49 verschiedene Stechmückenarten in Österreich bekannt. Die am häufigsten vorkommenden Vertreter sind sogenannte Hausgelsen (Culex pipiens-Komplex), die zu den einheimischen österreichischen Arten zählen und bekannte Überträger von z.B. dem West Nil Virus sind.

Vier gebietsfremde Arten wurden in den letzten Jahren in Österreich gefunden, die japanische Buschmücke (Ochlerotatus japonicus japonicus) sowie auch Culiseta longiareolata und Anopheles hyrcanus. Die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), ein bedeutender Krankheitsüberträger in vielen tropischen Ländern, wurde in Westösterreich entlang von Autobahnen zwar gefunden, eine Etablierung dieser konnte bisher nicht nachgewiesen werden, ist allerdings nur eine Frage der Zeit als Folge von intensivem Handel und Verkehr in einer globalisierten Welt und auch durch voranschreitende Erderwärmung.


Da der Einfluss des Klimawandels nicht vorhergesagt werden kann, ist es umso wichtiger, die gegenwärtige Verbreitung und mögliche zukünftige Ausbreitung invasiver und einheimischer Mücken zu verstehen.

 

Carina Zittra und Hans-Peter Fuehrer von der Veterinärmedizinischen Universität Wien möchten Einblicke in die Ökologie der Stechmücken geben und mit allgegenwärtigen Ammenmärchen aufräumen.

Seit 20 Jahren beobachtet Andreas Hantschk, Biologe, Naturschützer und Aubewohner, die bisweilen stark übertriebenen, unsachlichen Berichte über Gelsen(plagen) in den Medien. Als Organisator wissenschaftlicher Vorträge am NHM Wien freut er sich, dass zwei ausgewiesene Fachleute Fakten aus der Forschung anstelle von marktschreierischen Märchen präsentieren werden.



NHMW Vortrag

Gültige Eintrittskarte erforderlich.
Der Besuch des Vortrags ist frei.

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