von
12.10.19
bis
12.10.19
DFP
6
Wien-Innere Stadt, Österreich
Freyung 4
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Hyperlipidämie und Diabetes Mellitus

Med. Fortbildung,  Öffentlich

Hyperlipidämie und Diabetes mellitus sind bedeutsame Risikofaktoren für atherosklerotische Erkrankungen, welche die Koronararterien (KHK), die Carotiden (cAVK) oder die peripheren Arterien (pAVK) mit den Folgeerscheinungen Myokardinfarkt, Schlaganfall und Claudicatio intermittens betreffen.

 

Bei Patienten mit hohem Ischämie/Thrombose-Risiko empfehlen die internationalen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) eine zielorientierte LDL-Cholesterin-Senkung, die im klinischen Alltag häufig nicht erreicht wird und als Konsequenz den Einsatz von PCSK9-Hemmern (Alirocumab oder Evolocumab) zusätzlich zu Hochdosis-Statinen und Ezetimibe erfordert.

 

Bei Vorliegen des Risikofaktors Diabetes mellitus Typ-2 empfehlen die upgedateten internationalen Leitlinien den frühen Einsatz von SGLT2-Hemmern oder GP1-Analoga. Beide Substanzgruppen sind in der Lage die kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität unabhängig von der nachgewiesenen HbA1C-Senkung zu reduzieren.

 

Sowohl zur Lipidsenkung mittels PCSK9-Hemmern als auch zum Einsatz von oralen Antidiabetika gibt es neue Studien oder posthoc Analysen älterer Studien, die uns Hinweise auf den richtigen Einsatz dieser Substanzen in der klinischen Routine geben.

 

Im vorliegenden Seminar wird besonders Wert auf die tägliche Praxis und den möglichen Einsatz dieser neuen lipid- und blutzuckersenkenden Medikamente gelegt, wobei die Interaktion zwischen Vortragenden, Experten und Publikum durch viel Diskussion und praktischen Anleitungen einen hohen informativen Stellenwert garantiert.

 

Kurt Huber

Heinz Drexel

 

 

 

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