Über uns

CED bedarf einer gemeinsamen, interdisziplinären gesundheits- und sozialpolitischen Anstrengung, um österreichweit eine einheitliche Versorgungs- und Qualitätsstruktur sicherzustellen. darm plus leistet dazu als Plattform für Betroffene und Mediziner einen entscheidenden Beitrag!

Gründe für darm plus!

Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa verbringen viel Zeit mit dem Management ihrer als unheilbar geltenden Erkrankung. Vom ersten Symptom bis zur Diagnose und Einleitung einer Behandlung vergehen oft mehr als drei Jahre. Dabei könnten mit den verfügbaren Therapien Schmerzen, schlechte Lebensqualität, Krankenstand, Operationen und bleibende Schäden am Darm reduziert oder vermieden werden.

Es bedarf eines weitreichenden Aufklärungsprozesses, um ein stärkeres Bewusstsein für Darmgesundheit zu schaffen. Denn trotz weiter Verbreitung verbinden nur wenige etwas mit dem Begriff CED und sind sich damit auch der schlechten Versorgung und täglichen Probleme der Betroffenen dieser chronisch voranschreitenden Krankheit nicht bewusst.

Ziele von darm plus!

Weitreichende Bewusstseinsbildung innerhalb des österreichischen Gesundheitssystems, der Ärzteschaft und der BevölkerungVerbesserung der medizinischen Versorgung der CED-Patienten durch zielgruppenspezifische AktivitätenAusbau einer adäquaten medizinischen InfrastrukturFörderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit CEDAls Kompetenzzentrum für Fragen der Darmgesundheit benötigt darm plus für die Umsetzung der geplanten Aktivitäten Förderer und Sponsoren, um ein starkes Bewusstsein für chronisch entzündliche Darmerkrankungen in Österreich zu schaffen.Forcierung von Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung der ErkrankungAufnahme von CED und entsprechenden Qualitätsleitlinien in den österreichischen Strukturplan GesundheitMittel- bis langfristige flächendeckende Versorgung mit CED-ZentrenZusammenschluss der österreichischen CED-Zentren im Rahmen einer Cluster-Strategie und die Schaffung von ReferenzzentrenAusstattung der Zentren mit personellen und räumlichen RessourcenImplementierung eines CED-Check beim Allgemeinmediziner zur Sicherung rascher Diagnose und TherapieFinanzielle Unterstützung für die Informationsarbeit durch SelbsthilfeorganisationenGründung eines Fonds für wissenschaftliche Tätigkeit, um vertiefte Kenntnis über die Erkrankung zu gewinnenLangfristige Sicherung dieser Forschung durch die öffentliche Hand sowie private Sponsoren


Mit den oben angeführten Maßnahmen könnte es in Zukunft möglich sein, in ganz Österreich kosteneffizient eine qualitätsvolle Betreuung von CED in der Bevölkerung zu sichern. Dabei gilt es insbesondere den Spitalsbereich und niedergelassene Ärzte in die Patientenbetreuung einzubeziehen. Ohne Gesamtstrategie und realistische Ressourcen droht die Gefahr, dass auch in Zukunft viele CED-Betroffene erst sehr spät diagnostiziert und nicht optimal behandelt werden können.