Berufsverband Österreichischer PsychologInnen wählte neuen Vorstand
Berufsverband Österreichischer PsychologInnen wählte neuen Vorstand
Berufsverband Österreichischer PsychologInnen wählte neuen Vorstand
Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger
Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger
Gesundheitsexpertin
Berufsverband Österreichischer PsychologInnen wählte neuen Vorstand

Berufsverband Österreichischer PsychologInnen wählte neuen Vorstand

Beate Wimmer-Puchinger zur Präsidentin gewählt

Beate Wimmer-Puchinger ist zur neuen Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) gewählt worden.

Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate
Wimmer-Puchinger ist
neue Präsidentin
des BÖP

Das teilte der BÖP am Dienstag in einer Aussendung mit. Ein "großes zukünftiges Anliegen" sei es, die "nach wie vor bestehende gesellschaftliche Tabuisierung und Stigmatisierung von zunehmenden psychischen Problemen in der Bevölkerung zu reduzieren", so Wimmer-Puchinger.

Die Agenden des BÖP wird die klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin für die nächsten vier Jahre gemeinsam mit den Vizepräsidentinnen Marion Kronberger und Hilde Wolf führen. Der BÖP vertritt die Interessen der Psychologen in Österreich und hat rund 5.400 Mitglieder. Weitere Vorstandsmitglieder sind Andrea Engleder, Stefan Höfer, Karin Kalteis und Claudia Rupp.
Wichtig sei ihr, "die Versorgung der Bevölkerung im Hinblick auf psychische und psychosomatische Erkrankungen sicherzustellen", so Wimmer-Puchinger. Weiters wolle sie "die Breite der Kompetenzen von Psychologen im Hinblick auf zukünftige Gesundheits- und Sozialstrategien besser sichtbar" machen. In den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung, Behandlung und Rehabilitation können Psychologen "einen bedeutsamen Beitrag leisten". Internationalen Erfahrungen nach seien Psychologen außerdem ein bedeutender Teil in interdisziplinären Teams von Primärversorgungszentren, betonte die neue Präsidentin.

Wimmer-Puchinger lehrt als außerordentliche Professorin u. a. am Institut für Psychologie der Universität Salzburg. Sie gründete das Ludwig Boltzmann Institut für Frauengesundheitsforschung und publizierte den ersten und zweiten Österreichischen Frauengesundheitsbericht. 1999 wurde sie zur Wiener Frauengesundheitsbeauftragten ernannt und leitete bis 2015 das Wiener Programm für Frauengesundheit.

Quelle: APA

Fotocredit: Inge Prader

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