Welt-Diabetes-Tag: Fragen Sie Ihre Apothekerin, Ihren Apotheker!
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Praktische Tipps und rasche Hilfestellungen bei Fragen zur Diabetes in der Apotheke

Rund 650.000 Menschen leiden in Österreich an Diabetes mellitus (Typ II), Tendenz stark steigend. Frauen haben ein anderes Risiko für Diabetes als Männer, auch die Erkrankung erfolgt geschlechtsspezifisch unterschiedlich. Da diesem Aspekt in der Forschung erst seit kurzem Bedeutung beigemessen wird, soll das Motto des diesjährigen Weltdiabetestages am 14. November das Bewusstsein heben für „Frauen & Diabetes – unser Recht auf eine gesunde Zukunft!“. Die Apothekerinnen und Apotheker tragen mit ihrer täglichen Beratung wesentlich zum optimierten Selbstmanagement bei Diabetes bei und unterstützen so Betroffene wie Angehörige im Umgang mit der Krankheit. 

 

Derzeit leben über 199 Millionen Frauen weltweit mit Diabetes, bis 2040 werden es 313 Millionen sein. Diabetes ist die weltweit häufigste Todesursache bei Frauen. Eine von sieben Geburten ist von Schwangerschaftsdiabetes betroffen. Die Früherkennung von Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes spielen daher eine immer wichtigere Rolle. 

 

Leben mit Diabetes – Apothekerinnen und Apotheker unterstützen 

 

Das Thema Diabetes betrifft Frauen aber nicht nur als Betroffene, sondern auch in ihrer Funktion als Gesundheitsmanagerinnen der Familie. „Meist obliegt den Frauen die wichtige Aufgabe, sich um das Wohl der Familie zu kümmern. Sie sind es auch, die langfristig die Gesundheit ihrer Kinder und Angehörigen beeinflussen können“, weiß Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, aus eigener Erfahrung.

 

Wichtige Unterstützung im Umgang mit Diabetes erhalten Frauen, sowohl als Betroffene wie auch bei der Pflege von Angehörigen, in der Apotheke. Denn wenn es um die Blutzuckermessung oder den richtigen Umgang mit den Messgeräten bzw. Insulin-Pens geht, wenn durch Diabetes verursachte Hautprobleme eine spezielle Pflege erfordern, wenn mehrere Medikamente eingenommen werden und Wechselwirkungen vermieden werden müssen, wenn es um die richtige diätische Ernährung geht:

Bei allen Fragen, die das Leben mit Diabetes betreffen, bieten die Apothekerinnen und Apotheker gerne fachkundige Beratung

, so Mursch-Edlmayr. 

 

Was ist Diabetes?

 

Unter Diabetes oder „Zuckerkrankheit“ versteht man zwei ähnliche Krankheiten mit unterschiedlichen Ursachen. Gemeinsam ist beiden, dass die Regulierung des Blutzuckerspiegels durch das Hormon Insulin nicht funktioniert. Beim Diabetes Typ I, einer Autoimmunerkrankung, bildet die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin, dieses müssen Betroffene mit Injektionssystemen (z.B. Pen) zuführen. 

 

Beim Typ II-Diabetes reagieren die Körperzellen aber nicht mehr richtig auf das Insulin, sodass die Zellen zu wenig Glucose bekommen und „verhungern“ während der Blutzuckerspiegel ansteigt. Die Bauchspeicheldrüse schüttet in der Folge immer mehr Insulin aus und ist irgendwann überfordert, sodass die Insulinproduktion schließlich nachlässt. Typ II-Diabetiker können meist erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden, Insulininjektionen brauchen sie oft erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. 

 

Apotheken auf einen Blick 

 

„Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.“ In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten 6.200 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker in den österreichischen Krankenanstalten wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten.

 

Quelle: Presseinformation Österreichischer Apothekerkammer

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