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Erste evidenzbasierte Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen von Skitouren

Erste evidenzbasierte Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen von Skitouren

WinHealth – Wissenschaftsbasierter Gesundheitstourismus


Das EU-Interreg-Projekt WinHealth ist ein Gemeinschaftsprojekt von acht Partnern der Regionen Salzburg, Tirol, Südtirol und Friaul-Julisch Venetien mit dem Ziel evidenzbasierte gesundheitstouristische Winterangebote zu entwickeln. Als Lead-Partner fungiert das Institut für Ecomedicine der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg – Privatstiftung unter der Leitung von Univ.-Doz. Mag. Dr. Arnulf Hartl.

 

Skitouren-Studie

Bereits im März 2017 wurde die erste Phase der klinisch-wissenschaftlichen Studie zu den medizinischen Auswirkungen von Skitourengehen mit 25 Probanden durchgeführt. Im Zentrum der Studie stehen Belastungsparameter wie (kumulative) Muskelermüdung, die Reduktion des Kraftvermögens, die Auswirkungen regenerativer Maßnahmen sowie das mentale Wohlbefinden. Die Probanden sind zwischen 40 und 65 Jahre alt und haben während der vergangenen zwei Jahre mindestens 8000 Höhenmeter im Aufstieg mit Tourenskiern zurückgelegt. In der zweiten Studienphase, die aktuell läuft, wurden als neue touristische Zielgruppe nun Probanden mit einer Knie-Endoprothese rekrutiert. Die Studienergebnisse, die im Laufe des Jahres 2018 vorliegen

werden, sollen die Entwicklung neuer, evidenzbasierter gesundheitstouristischer Angebote unterstützen. „Wir können im Zuge des EU-Interreg-Projekts WinHealth unsere profunde Erfahrung aus dem Spitzensport und der sportmedizinischen Diagnostik erstmals in eine klinische Studie mit Hobbysportlern einbringen. Von den Ergebnissen werden sowohl die Wissenschaft als auch der Tourismus profitieren“ ist Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger, Leiter des Instituts für Sport-, Alpin- und Gesundheitstourismus (ISAG) und Studienverantwortlicher überzeugt.

 

Foto und Film: CredoWeb, weitere Quellen: https://www.standort-tirol.at/winhealth

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