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Lungenleiden - Speziell Asthma & COPD - steigen stark an

Die Anzahl an AsthmatikerInnen - aber auch Betroffener anderer Lungenleiden - steigt stetig an. COPD ist mittlerweile in die TOP 3-Liste der WHO der weltweiten Todesursachen vorgestoßen.


Die Lunge ist eins der wichtigsten Organe des Körpers. Mit durchschnittlich 15 Atemzügen werden pro Minute bis zu neun Liter Luft ausgetauscht. Umso schwerwiegender ist es, wenn die Lunge erkrankt. Viren und Bakterien können Entzündungen in der Lunge und den Bronchien auslösen, chronische Erkrankungen können zu einer Verengung der Atemwege führen und insbesondere das Rauchen erhöht die Gefahr von Lungenkrebs.

 

Zwei der wichtigsten chronischen Lungenkrankheiten umfassen das Asthma bronchiale und die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung  (chronic obstructive pulmonary disease, COPD). Beide Krankheiten sind dadurch gekennzeichnet, dass die Bronchien überreaktiv sind und dazu tendieren, sich auf Reize wie Kälte, Tabakrauch, Staub oder bei Anstrengungen zusammenzuziehen. Diese Verengung der Atemwege (Obstruktion) führt dazu, dass die eingeatmete Luft nicht mehr ausgeatmet werden kann: Es kommt zu Atemnot und einer Überblähung der Lunge.

 

Neue Erkenntnisse gibt es aktuell zum Thema "schweres Asthma", bei dem die Therapiemöglichkeiten für Betroffene in der letzten Zeit zugenommen haben. Schweres Asthma kann auch COPD-Betrioffene betreffen, da diese - trotz einer COPD-Diagnose - durchaus an schwerem Asthma leiden könnten. Eine Differenzialdiagnose ist bei entsprechender Symptomatik angezeigt. Wenden Sie sich im Falle an Ihren vertrauten Pulmologen.

 

Einen aktuellen Medienbericht zum Thema (Mai 2018, derstandard.at) finden Sie hier.

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