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Frühe i.v.-Gabe von Beta-Blockern bei akutem Myokardinfarkt

Frühe i.v.-Gabe von Beta-Blockern bei akutem Myokardinfarkt

In der Behandlung eines akuten Myokardinfarktes reduziert die frühe intravenöse Verabreichung von Beta-Blockern das Risiko für wiederkehrenden Ischämien und ventrikulären Arrhythmien, führt aber auch zu einem vermehrten Auftreten von Kardiogenen Schocks.

 

Ein Review

In diesem Review von Shu Hong Guo, Yi He und Qiang Fu (China) werden die Effektivität und die Sicherheit einer frühen i.v.-Gabe von Beta-Blockern bei einem akuten Herzinfarkt evaluiert. Sie vergleichen die Ergebnisse von Studien aus der Pre-Reperfusions-Ära (MIAMI & ISIS-1) mit jenen der Reperfusions-Ära (COMMIT, TIMI Phase IIb Studie). Als Bezugsgrößen dienen Mortalität, ventrikuläre Arrhythmien, wiederkehrende Ischämie, Infarktausdehnung, LVEF und das Auftreten eines kardiogenen Schocks.  

 

Wer profitiert davon?

Welche Patienten profitieren nun von einer frühen Gabe? Bei welchen erhöht sie das Risiko für einen kardiogenen Schock?

 

Mittels eines Scoring System Algorithmus können Patienten, die bereits ein hohes Risiko für einen kardiogenen Schock aufweisen, identifiziert werden. Wichtige Prädiktoren sind dabei Alter, Herzfrequenz, systolischer sowie diastolischer Blutdruck, Gewicht, Infarktlokalisation und die Killip Klasse.

 

Conclusio

Patienten mit niedrigem Risiko für einen Kardiogenen Schock profitieren von einer frühen i.v.-Gabe von Beta-Blockern durch reduziertes Auftreten von Arrhythmien und wiederkehrenden Ischämien. Die Therapie der Wahl bei Hoch-Risiko-Patienten ist im Gegensatz die ehest mögliche Revaskularisation.

 

Quelle: omicsonline.org

Shu Hong Guo, Yi He and Qiang Fu* Cardiovascular Department, Zhuzhou Central Hospital, Zhuzhou 412007, China* Corresponding author: Qiang Fu, Cardiovascular Department, Zhuzhou Central Hospital, Zhuzhou 412007, China, Tel: 8615570728025; E-mail: 243587581@qq.com Received date: August 16, 2017; Accepted date: September 05, 2017; Published date: September 12, 2017

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