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Den Pollen zum Trotz: 5 Tipps zum besseren Durchatmen

Den Pollen zum Trotz: 5 Tipps zum besseren Durchatmen

Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr nimmt auch die Pollenbelastung stetig zu. Durch die Befolgung einfacher Tipps kommen Sie dennoch angenehmer durch den Pollen-Tag.


Pollentipp 1: Die Tageszeit beachten

Mittags ist die Pollenbelastung in der Regel am größten. Es gibt zudem Unterschiede zwischen Stadt und Land: In Städten fliegen meist morgens am wenigsten Pollen, während auf dem Land abends die Pollenbelastung am niedrigsten ist.

  

Pollentipp 2: Nicht draußen trainieren

Schwere körperliche Anstrengungen im Freien sind in der Zeit des Heuschnupfens tabu, soweit sie sich vermeiden lassen. Sie atmen sonst zu viele Allergene ein und riskieren Atemnot und heftige allergische Reaktionen. Gehen Sie lieber in ein Fitness-Studio oder Hallenbad.

  

Pollentipp 3: Kleider machen allergisch

Pollen haften sich auch an die Kleidung. Ziehen Sie sich daher nicht im Schlafzimmer um, sondern eher im Badezimmer. Die Kleidung sollte auch regelmäßig gewaschen werden, wobei die Wäsche wegen der Pollen wiederum nicht im Freien trocknen sollte.

  

Pollentipp 4: Nutzen Sie den Regen!

Der Regen spült die Pollen aus der Luft, vorausgesetzt es regnet länger als 15 Minuten. Nutzen Sie die Zeit danach für einen ausgiebigen Spaziergang oder das Lüften der Wohnung. Sie werden merken, wie frisch die Luft nach einem kräftigen Regen ist.

  

Pollentipp 5: Duschen statt Niesen

Wer den ganzen Tag unterwegs ist, sammelt nicht nur Staub und Schmutz am Körper, sondern auch Pollen. Sie kleben in den Haaren, im Mund und in der Nase. Eine Dusche vor dem Schlafengehen entspannt nicht nur den Geist, sondern auch den allergiegeplagten Körper. Die Allergene landen im Abfluss und nicht im Bett. Wenn Sie auch noch daran denken, Ihre Nase beim Duschen schonend auszuspülen, lösen sich die Pollen von den Schleimhäuten und das Aufatmen kann beginnen.

  

Zunahme der Belastung durch Erderwärmung

Durch die fortschreitende Erderwärmung nimmt die Flugzeit der Pollen, auf Grund viel längerer Blühphasen von Gräsern, Bäumen, etc. stetig zu. Dies führt in der Folge zu einer wesentlich längeren Pollenbelastung und kann neben einer Verschlechterung der Symptome sogar Neuausbrüche nach sich ziehen. Gründe für die steigende Tendenz sind unter anderem die zunehmende Ozon- und Feinstaubbelastung sowie die Vielzahl an synthetischen Substanzen in unserer Umwelt. 

  

Besonders schlimm bei Asthma

Aktuell sind rund 1,6 Millionen Menschen von Allergien betroffen, beinahe 700.000 Menschen leiden an Asthma. „Bei entsprechender Allergie gegenüber Pollen kann es zu beträchtlichen Beschwerden der oberen und unteren Atemwege kommen. Neben juckenden Augen und einer rinnenden Nase leiden vor allem Patienten mit Asthma bronchiale häufig an Husten und Atemnot. Der Nachtschlaf ist häufig gestört, das Wohlbefinden nimmt in dieser Zeit deutlich ab“, weiß der renommierte Lungenfacharzt Priv.-Doz. Dr. Arschang Valipour, Oberarzt der I. Internen Lungenabteilung am Otto-Wagner-Spital in Wien.

Quelle: APA-OTS, 22.03.2016

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