Welt-Alzheimer-Tag: Alzheimer Austria - Was die Selbsthilfegruppe für Betroffene macht
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Welt-Alzheimer-Tag: Alzheimer Austria - Was die Selbsthilfegruppe für Betroffene macht

Das Ziel ist, bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen, Informationen weiter zu geben und in einfühlsamen und persönlichen Gesprächen Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsam nach Lösungen und Strategien zu suchen


Alzheimer Austria ist eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und deren pflegende und betreuende An- und Zugehörige. Sie wurde 1990 in Wien von Frau Dkfm Lisl Pammer gegründet, um neben der Alzheimer Gesellschaft – das ist die Vereinigung der Ärztinnen/Ärzte zum Zweck der Forschung – eine Vertretung für Betroffene und Angehörige zu schaffen.
Die Stadt Wien unterstützt Selbsthilfegruppen durch Bereitstellen von Büros im Martha Frühwirt Selbsthilfezentrum, 1020 Wien, Obere Augartenstraße 26-28.

Alzheimer Austria sieht sich als direkte Ansprechpartnerin für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Unser Ziel ist es, bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen, Informationen weiter zu geben und in einfühlsamen und persönlichen Gesprächen Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsam nach Lösungen und Strategien zu suchen.


Die Mitarbeiterinnen sind ehemals pflegende Angehörige und sind mit den Lebensveränderungen, die die Diagnose Demenz mit sich bringt, vertraut. Daher ist die Notwendigkeit, die Pflegenden und Betreuenden dabei zu unterstützen, die eigenen Grenzen zu erkennen und auf die eigene Gesundheit zu achten, von größter Bedeutung.

Die Selbsthilfegruppe pflegt den offenen und intersdisziplinären Austausch mit Interessensgruppen aus dem Fach- und Laienbereich, die mit der Thematik „Alzheimer-Erkrankung“ befasst sind.

Die Arbeit der Selbsthilfegruppe umfasst:

  • Information und Beratung
  • Regelmäßige Treffen mit Vorträgen und Workshops
    „Alzheimer Cafés“ mit Aussprachmöglichkeit und Erfahrungsaustausch
    Trainingskurse für pflegende Angehörige
  • Öffentlichkeitsarbeit, um Verständnis und Verbesserungen für die herausfordernde Situation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu erwirken
  • Zusammenarbeit mit anderen Alzheimer Organisationen, insbesondere Alzheimer Europe und Alzheimer’s Disease International, deren Mitglied Alzheimer Austria seit 1994 ist.
  • Mitarbeit bei ExpertInnengesprächen im Sozial- und Gesundheitsbereich

Immer häufiger suchen Menschen in den Anfangsstadien der Erkrankung Rat und Unterstützung in der Selbsthilfegruppe. Diese Menschen entsprechen zunehmend nicht mehr dem Bild der hilflosen Demenzerkrankten, die in erster Linie Versorgung und Pflege brauchen. Aus diesem Bedürfnis hat sich auch die Unterstützte Selbsthilfegruppe von Menschen mit Vergesslichkeit, beginnender Demenz oder Demenzdiagnose entwickelt. Die Selbsthilfefähigkeit der teilnehmenden Personen, hat sich von Beginn an gezeigt. Der Schritt zur Selbstvertretung von Menschen mit Demenz in Österreich ist im Wachsen. Dies vor allem durch die Verbreitung von demenzfreundlichen Bezirken, Gemeinden und Regionen.

Heuriger in Mauer

Wir möchten im Rahmen des „Demenzfreundlichen 23. Bezirks“  uns wieder beim Heurigen in Mauer treffen. Beim ersten Treffen im Juni ergaben sich nette Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen und interessierten Besuchern.  Die Teilnehmer haben sich den neuen Termin schon vorgemerkt:

Donnerstag, den 22. September 2016  ab 16:30 Uhr
beim Heurigen Edelmoser,  1230 Wien, Maurer Lange Gasse 123
Erreichbar mit der Linie 60 A

Das Netzwerk „demenzfreundlicher 3. Bezirk“ hat Designer und Kunsttischler Lukas Bast beauftragt, einen Demenztrolley zu gestalten. Der Demenztrolley hat in 18 Außentaschen Platz für Informationsbroschüren, Folder und Karten zu den Angeboten und Entlastungsmöglichkeiten der NetzwerkpartnerInnen. Von Alzheimer Austria bis zur Volkshochschule Landstraße sind über 20 Organisationen zum Thema Demenz und Vergesslichkeit aktiv. Eine große Fahne mit der Aufschrift „Vergesslichkeit – Alzheimer – Demenz. Reden wir darüber!“ soll Aufmerksamkeit erwecken und Interessierte und Betroffene zum Gespräch einladen.

Die NetzwerkpartnerInnen sind im 3. Bezirk unterwegs, um Demenz ins Bewusstsein zu rufen und Informationen rund um das Krankheitsbild zu geben. Geschäfte, Spitäler, Schulen, Banken, Polizei, Verkehrsbetriebe etc können den Trolley anfordern, um die MitarbeiterInnen zu sensibilisieren.
Am kommenden Sonntag, dem 25.9.2016, wird der Demenztrolley beim demenzfreundlichen Gottesdienst in der Pfarre Neuerdberg, Hagenmüllergasse 33, 1030 Wien seine Jungfernfahrt unternehmen und erstmals öffentlich vorgestellt werden.

Nähere Informationen: Vera Langer, Caritas Socialis, Tel: 717533800

Pflege Beratungstag: Leben mit Demenz

Freitag 23.09.2016, von 12.00 – 19.00 Uhr Curhaus der Dompfarre, Stephansplatz 3, 1010 Wien

Kurzvorträge zu Pflege und Demenz, Informationsstände zu den Caritas-Angeboten. Einzelberatung durch die Selbsthilfegruppe Alzheimer sowie die Psychosoziale Angehörigenberatung der Caritas.

ANHÄNGE

Einladung und Konzept

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