IMED 2016: Hackathon für Innovationen im Gesundheitswesen
IMED 2016: Hackathon für Innovationen im Gesundheitswesen
IMED 2016: Hackathon für Innovationen im Gesundheitswesen
CredoMedia - Medizin Aktuell
CredoMedia - Medizin Aktuell
Themenseite
IMED 2016: Hackathon für Innovationen im Gesundheitswesen

IMED 2016: Hackathon für Innovationen im Gesundheitswesen

In Kooperation mit dem Zentrum für Public Health (MedUni Wien) veranstalten die International Society for Infectious Diseases (ISID) und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) von 3. bis 5. November in Wien den IMED 2016 Hackathon für Innovationen im Gesundheitswesen.

Der Global Health Hackathon (eine Wortschöpfung aus "Hack" und "Marathon"), der Innovationen im Gesundheitssektor gewidmet ist, wird zum ersten Mal in Österreich stattfinden – und zwar von 3. bis 5. November im Rahmen der internationalen Konferenz IMED 2016 in Wien.

Gemeinsam gegen neuauftretende Infektionserkrankungen

Mehr als 100 Ärzte und Experten des öffentlichen Gesundheitswesens, IT-Entwickler, Techniker und Tierärzte aus mehr als 52 Ländern werden Lösungen erarbeiten, die das Gesundheitswesen mit der notwendigen Informationstechnologie verknüpfen, um Ausbrüche neuauftretender Infektionskrankheiten in Zusammenhang mit Klimaveränderungen vorhersagen und darstellen zu können. Dabei werden Kleingruppen von vier bis fünf Personen, die von Unternehmern, Gesundheitsdienstleistern und Start-up-Gründern fachlich unterstützt werden, versuchen, die nächsten medizinischen Errungenschaften im Kampf gegen Infektionserkrankungen zu entwickeln.

Die Initiative "MIT Hacking Medicine" organisierte in den vergangenen fünf Jahren mehr als 80 Veranstaltungen für Innovationen im Gesundheitswesen weltweit, einschließlich den größten gesundheitsorientierten Hackathon, der jährlich am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, MA stattfindet. Diese Veranstaltungen haben zur Gründung von 20 Unternehmen geführt, die über 100 Millionen Dollar an Fördermittel aufgebracht haben.

IMED: Krankheitsausbrüche schnell erkennen und vorbeugen

IMED, das International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance (Internationale Konferenz über Übertragung, Prävention und Überwachung von Infektionskrankheiten) bringt führende Wissenschaftler, Ärzte und politische Entscheidungsträger nach Wien um neue Erkenntnisse und Errungenschaften zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren, wie man Krankheitsausbrüche schneller erkennen, verstehen, vorbeugen bzw. darauf reagieren kann.

Neu auftretende Erkrankungen stellen uns immer noch vor große Herausforderungen.

, so ISID-Programmleiterin Dr. Britta Lassmann: "Ebola hat sich zu einer Krise mit globalen Ausmaßen entwickelt, die Verbreitung von MERS stellt den mittleren Osten vor große Herausforderungen und auch das Zikavirus hat sich weit verbreitet und fordert internationale Kollaboration um die fatalen Folgen einer Infektion in der Schwangerschaft zu verstehen und zu verhindern. Indem wir Netzwerke zwischen Gesundheitsexperten, Informationstechnologen, IT-Experten und Unternehmern schaffen, werden uns neue Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um Infektionserkrankungen zu bekämpfen, die Millionen von Menschen betreffen."

„Elsevier Grand Prize“ für das beste Innovationsprojekt

Am Ende dieses zweitägigen Events werden die Teams ihre Protoyp-Projekte einer Jury präsentieren. Das Gewinner-Team wird mit dem mit 1.500 US Dollar dotierten "Elsevier Grand Prize" ausgezeichnet. Weiteren Teams mit Top-Projekten werden Arbeitsplätze im sektor5 co-working space in Wien angeboten sowie eine Zusage für die nächste Runde des 5starts incubator programs im Jänner 2017.
Alle Teams werden ermutigt, auch nach dem Hackathon an ihren Projekten weiterzuarbeiten. Teams, die weiteren Einsatz und Fortschritte beweisen, werden im  Jänner 2017 am "ProMED Award" teilnehmen, der mit 1.000 US Dollar dotiert ist sowie einen direkten Zugang zum globalen ProMED Netzwerk und Public-Health-Experten bietet, um aus dem Prototyp schließlich ein voll funktionstüchtiges Programm entwickeln zu können.

Mehr über IMED 2016

 

 

Kommentare