Innovative Sinuslift-Technologie mit hohem hydraulischen Druck aus Österreich
Innovative Sinuslift-Technologie mit hohem hydraulischen Druck aus Österreich
Innovative Sinuslift-Technologie mit hohem hydraulischen Druck aus Österreich
Dr. med. univ. Klaus Eder
Dr. med. univ. Klaus Eder
Zahnarzt
Innovative Sinuslift-Technologie mit hohem hydraulischen Druck aus Österreich

Innovative Sinuslift-Technologie mit hohem hydraulischen Druck aus Österreich

Das patentierte Jeder-System verbindet erstmals minimale Invasivität mit real-time visueller Kontrolle für den operierenden Arzt. Es beinhaltet einen Sicherheitsmechanismus für den Ersteintritt in den Sinus und stellt aufgrund der erreichten Aufbauhöhe eine Alternative zum offenen Sinuslift dar.

Innovative Sinuslift-Technologie mit hohem hydraulischen Druck aus Österreich

Das patentierte Jeder-System verbindet erstmals minimale Invasivität mit real-time visueller Kontrolle für den operierenden Arzt: Es beinhaltet einen Sicherheitsmechanismus für den Ersteintritt in den Sinus und stellt aufgrund der erreichten Aufbauhöhe (>9mm) eine Alternative zum offenen Sinuslift da.

Das innovative Jeder-System (Abb. 1) besteht aus der Jeder-Pumpe, der Jeder-Fräse sowie dem sie verbindenden Schlauchset. Die Jeder-Fräse ist das eigentliche Arbeitsinstrument, die Jeder-Pumpe erzeugt Druck und Vibration und dient außerdem der laufenden Druck- und Volumenmessung.

Der Ablauf eines Sinuslifts mit dem Jeder-System gestaltet sich überblicksmäßig folgendermaßen:

•             Die Mundschleimhaut wird gestanzt oder aufgeklappt („Flap“) und eine Sackbohrung bis knapp unter die Kieferknochengrenze gefräst. Dann wird die Jeder-Fräse druckdicht in die Sackbohrung gesteckt und mithilfe von physiologischer Kochsalzlösung (NaCl) hoher Druck (ca. 1,5 Bar) sowie Schwingung (50 Hz) in der Druckkammer der Fräse aufgebaut. In der Druckkammer wandert zentral ein Fräser zehntelmillimeterweise in Richtung Kieferhöhlenboden

•             Bei der ersten kleinsten Perforation („punktförmig“) des Restknochens drückt die NaCl-Lösung aufgrund des hohen Drucks die Schneidersche Membran schlagartig von der Fräse weg, die sie verletzen könnte (Abb.2). Gleichzeitig zeigt der Druckabfall auf dem Display der Jeder-Pumpe dem Arzt den erfolgreichen Durchbruch durch den Restknochen an (Abb.3)

•             Nach dem Durchbruch durch den Restknochen löst die mit Hilfe der Jeder-Pumpe in Schwingung versetzte („oszillierende“) NaCl-Lösung die Membran weiter vom Kieferknochen ab. Durch die flächige Ablösung wird Platz geschaffen für das Knochenersatzmaterial (z.B. BioOss©), das nach Rückziehung der NaCl-Lösung eingebracht wird

•             Der gesamte Vorgang wird durch laufende Druck- und Volumenmessung überwacht und dokumentiert (als elektronisches File)

Das Jeder-System verbindet somit erstmals minimale Invasivität mit real-time visueller Kontrolle für den operierenden Arzt. Die im renommierten „Triple-O“ Journal publizierten klinischen Ergebnisse des Jeder-Systems überzeugen: Aufbau Kieferknochen um durchschnittlich mehr als 9mm (von 4,6mm ± 1,4 mm auf 13,8 ± 2,3 mm), 5% Membran-Perforationsrate, minimale postoperative Arbeitsunfähigkeit der Patienten (durchschnittlich 0,17 Tage), 18-Monate Implantat-Überlebensrate von 95%.

Vor kurzem ist es außerdem gelungen, die Registrierung am amerikanischen Dentalmarkt durch die FDA, die Arzneimittel- und Medizinprodukte-Zulassungsbehörde der Vereinigten Staaten, zu erlangen. „Das ist eine Voraussetzung für den Markteintritt in die USA und ein Qualitätsbeweis des Jeder-Systems“, freut sich Jeder-GmbH-CEO Andreas Bayerle.

Die Erfindung stammt vom österreichischen Zahnarzt, Dr. Klaus Eder.

 

 

Weitere Informationen sowie Literatur:

Jeder GmbH Sinuslift Technology

http://www.dreder.at/

 

nbehrmann@jedersystem.com

www.jedersystem.com

 

Abbildungen

Abb. 1: Jeder-System: Pumpe mit Fräse sowie verbindendes Schlauchset

 

 

Abb. 2: Durch den hohen Druck wird die Schneidersche Membran schlagartig von der Fräse weggedrückt

 

Abb. 3: Der Druckabfall auf dem Display der Jeder-Pumpe  zeigt dem Arzt den erfolgreichen Durchbruch durch den Restknochen an

 

 

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