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Dr. Google vs. Vertrauensarzt: Aktuelle Umfrage definiert Internetpräsenz als Erfolgsfaktor für Ärzte

Dr. Google vs. Vertrauensarzt: Aktuelle Umfrage definiert Internetpräsenz als Erfolgsfaktor für Ärzte

Dr. Google vs. Vertrauensarzt: Aktuelle Umfrage definiert Internetpräsenz als Erfolgsfaktor für Ärzte

Wien, 12.12.2016 - Die repräsentative Online-Umfrage des Market-Instituts im Auftrag von Credoweb.at zeigt: 93% der internetaktiven Österreicher ab 18 Jahren nutzen bereits Online-Informationsquellen zum Thema Gesundheit. Zwei von drei Österreicher (68%) sind der Meinung, Mediziner mit einem umfassenden Internetauftritt haben bessere Chancen von Patienten konsultiert zu werden, als Kollegen ohne Website. Je jünger die Befragten, umso wichtiger das Internet: Bei der Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen gaben gar 78% Ärzten mit Webpräsenz den Vorzug. Besonders interessante Ergebnisse ergab die Frage, in welchen Fällen Patienten lieber „Dr. Google konsultieren“ und KEINEN Arzt aufsuchen würden. Hier ist nur jeder Zweite (50%) der Meinung, dass das Internet niemals einen Arztbesuch ersetzen kann.

 

Diesen Eindruck hinterlässt Internetabstinenz beim Patienten

1007 Österreicher wurden gefragt, ob ein Arzt mit einem umfassenden Internetauftritt ihrer Meinung nach bessere oder geringere Chancen hätte, als Arzt ausgewählt zu werden. Die Ergebnisse waren eindeutig: 68% der Befragten räumten internetaffinen Ärzten bessere Chancen für neue Patienten ein. Doch welchen Eindruck hinterlässt ein Arzt, der sich im Internet präsentiert, auf potenzielle Patienten? 83% gaben an, dass Ärzte mit umfassendem Internetauftritt leichter zu kontaktieren sind und ihren Patienten damit Zeit sparen. Auf 78% macht der Internetauftritt des Arztes einen modernen Eindruck, für 76% wirkt das besonders serviceorientiert, für 73% patientenorientiert und für nahezu drei von vier Befragten (74%) vermittelt ein Arzt mit einem umfassenden Online-Auftritt den Eindruck, wohl am neuesten Stand der Technik zu sein. Dennoch hat eine fehlende Webpräsenz auf den Großteil der Befragten bislang noch nicht so schlimme Auswirkungen: 57% gaben an, den Arzt nicht unbedingt im Internet finden zu müssen. Ebenso viele (57%) gehen davon aus, dass sich der Arzt wohl einfach nicht für das Internet interessiert, wenn er keine Website hat. Aber bereits jeder Vierte (25%) bewertet die Abstinenz als schlechten Patientenservice bzw. bekommt jeder Dritte den Eindruck vermittelt, dass ein Arzt ohne Webauftritt nicht ausreichend auf die Bedürfnisse seiner Patienten eingeht (33%). Für 24% erwecken „Offline-Ärzte“ den Eindruck, nicht die modernsten Therapien anbieten zu können bzw. überholte Ansichten (26%) oder ein weniger umfassendes Angebot als Kollegen zu haben (19%).

„Noch ist es Ärzten ohne Internetauftritt leicht möglich dieses Versäumnis nachzuholen und ohne großen Aufwand die Ordination, die angebotenen Leistungen und Spezialgebiete online zu präsentieren. Als kompetente Schnittstelle für alle im Gesundheitsbereich Tätigen und deren Patienten stellt credoweb.at seine gesamte Erfahrung für  den einfachen und kostenlos Einstieg in das Internet zur Verfügung“, erklärt Mag. Nikola Jandric, Head of Client Solutions von credoweb.at. „Unser Außendienst besucht Ärztinnen und Ärzte in der Ordination und richtet mit ihnen gemeinsam ein passendes Profil ein. Auch eine kurze Einschulung für Internet-Neulinge ist kein Problem. Dann wird rasch ersichtlich, wie leicht das heutzutage geht und wie schnell man gratis einen geeigneten Internetauftritt haben kann!“

Dr. Google vs. Vertrauensarzt – wann das Internet den Arztbesuch ersetzt

Überaus relevant sind die Ergebnisse zur Frage „Bei welchen der folgenden Fälle würden Sie das Internet befragen und KEINEN Arzt aufsuchen?“. Wenn Zusatzinformationen rund um eine Behandlung recherchiert werden, wird das Internet von 40% dem neuerlichen Arztbesuch vorgezogen. Bei der Suche nach Gesundheitstipps konsultiert nahezu jeder Zweite (45%) nicht den Arzt, sondern Dr. Google. Werden Beschwerden für „nicht so schlimm“ gehalten, verzichten 38% der Teilnehmer auf die Visite beim Arzt. Etwa jeder Dritte (35%) befragt das Internet bei einer geplanten Lebensstilveränderung, auf der Suche nach alternativen Heilmethoden (34%), bei kurzzeitigen Beschwerden (32%) sowie bei leichten Erkrankungen oder Beschwerden (34%) anstatt einen Arzt aufzusuchen. Für jeden zweiten Befragten (50%) kann das Internet nach eigenen Angaben NIE einen Arztbesuch ersetzen. Etwas mehr als ein Drittel der User von Online-Gesundheitsinformation (36%) hat bereits einmal Symptome im Internet recherchiert und ist dann nicht zum Arzt gegangen, weil diese, gemäß seiner Recherche, harmlos waren. Auch hier sind die Ergebnisse bei jüngeren Jahrgängen deutlicher als bei älteren. Bei den 18- bis 29-Jährigen war das bei 43% der Befragten zumindest einmal der Fall, bei den 30- bis 39-jährigen Teilnehmern haben gar 44% schon einmal auf den Arztbesuch verzichtet, nachdem sie Dr. Google befragt hatten.

„Credoweb.at liefert Patienteninformation von Fachleuten zu unterschiedlichsten Erkrankungsbildern. Damit man dann mit der Deutung seiner Symptome als Laie nicht allein gelassen wird, findet man über credoweb.at den einfachsten Zugang zum spezialisierten Facharzt“, so Jandric.

Diese Informationen müssen online zu finden sein

Bei der Frage, welche Informationen online zufinden sein sollten, geht der Trend vermehrt in Richtung detaillierte Information. Neben Basisinformationen wie Ordinationszeiten (89%), Telefonnummer (84%), Ordinationsadresse (80%) sowie Kassenverträge (68%) möchten bereits 58% der Befragten mehr über eine vorhandene Spezialisierung des Arztes wissen. Für nahezu jeden Zweiten (45%) ist die Zufriedenheit anderer Patienten mit dem jeweiligen Arzt relevant und für jeden Dritten (34%) ist die Ausbildung bzw. sind mögliche Zusatzausbildungen des Arztes von Interesse. Die Wichtigkeit einer Internetpräsenz ist für die TeilnehmerInnen von der Fachrichtung und der Erstattung der ärztlichen Leistung abhängig. Für 78% ist es sehr wichtig oder wichtig, dass sich Fachärzte mit Kassenvertrag online präsentieren. Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken sollten sich bei drei von vier Befragten (76%) online vorstellen. Private Fachärzte liegen mit 78% gleichauf mit den Kollegen, die einen Kassenvertrag abgeschlossen haben. Über Psychotherapeuten möchten sich 71% vorher online informieren können, beim Hausarzt trifft das auf zwei Drittel (67%) zu. Jeder zweite Befragte möchte auch seine Apotheke und deren Angebote und Leistungen online finden.

Rückfragen: presse@credoweb.at

(1) Online-Umfrage des Market Instituts (http://www.market.at/) im Auftrag von Credoweb.at, n=1.007, Oktober 2016

ANHÄNGE

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Pressetext_Ärzte_12122016.docx
Credo Web 12.12.16.jpg
Präsentation_Market_12122016.pdf
v.l.n.r. Beutelmeyer (Market Insit...

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