Teledermatologie
Teledermatologie
Teledermatologie
Ass.-Prof. Dr. Iris Zalaudek
Ass.-Prof. Dr. Iris Zalaudek
Ärztin
Teledermatologie

Teledermatologie

Die Telemedizin ist gerade für ältere Patienten besonders attraktiv.

Teledermatologie

Die Telemedizin ist gerade für ältere Patienten besonders attraktiv. Bei Kontrolluntersuchungen wird grundsätzlich nichts anderes gemacht als die Haut untersucht. Eine face-to-face Kontrolle könnte durch ein Foto mit guter Bildqualität vermieden werden. Bei Patienten, die im Altenheim leben kann das Pflegepersonal die Bilder machen oder ein Angehöriger. Die Bilder werden via Web an das Universitätsklinikum Graz geschickt.

Auf der Klinik gibt es eine sichere Webapplikation, wenn dort ein Fall eingeht, wird der Arzt über eine E-Mail darüber informiert, kann sich den Fall ansehen die Therapie adaptieren und die Antwort bzw. den Therapievorschlag an den Patienten senden. Das ist eine sehr gute Erneuerung in der Medizin und gerade in der dermatologischen Diagnostik und Verlaufskontrolle von Therapien ist die Teledermatologie zukunftsweisend.

Ein Fall aus der Praxis

Eine Patientin, die an Alzheimer litt, war wegen eines fortgeschrittenen Basalzellkarzinoms im Bereich des Auges auf der Klinik in Behandlung. Es wurde eine Systemtherapie in Form von Tabletten eingeleitet. Üblicherweise kommen diese Patienten einmal im Monat zur Kontrolle. Bei einem Gespräch mit der Tochter stellte sich heraus, dass die Patientin jedes Mal, wenn sie aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen wurde, tagelang völlig verwirrt war. Bei dieser Patientin wurden die Kontrollen dann erstmalig über die Teledermatologie durchgeführt, wodurch die Belastung für die Patientin sowie ihre Angehörigen reduziert wurde.

Patienten können jeder Zeit eine medizinische Beratung von einem unserer Hautfachärzte über unser Online Tool bekommen: http://www.arzt-in-der-naehe.at/

Dieser Artikel wurde mit Untersützung von Key Account Managerin Birgit Lopez, BSc erstellt.

Bildquelle: @kebox / 123RF

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