Artikel

Vom Stress zum Burn-Out

Vom Stress zum Burn-Out

Vom naturwissenschaftlichen Aspekt aus gesehen ist Stress eine Reaktion des Körpers auf eine Gefahrensituation. Der Organismus ist alarmiert und bereitet sich umfassend auf Angriff oder Flucht vor. Es wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet, Blutdruck sowie Muskeltonus steigen, um schneller reagieren und so möglicherweise sein Leben retten zu können. Selbstverständlich sind wir in unserem Alltag nicht in Gefahr, und doch sind die körperlichen Abläufe praktisch dieselben.

Positiver und negativer Stress

Bis zu einem gewissen Maß werden wir durch Anspannung und Anforderung gepusht. Positiver Stress fördert die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit, ohne uns in irgendeiner Weise zu schaden. Er kann motivieren, macht glücklich und lässt uns produktiver sein. Bei negativem Stress hingegen wird der Organismus dauerhaft überfordert und löst negative Empfindungen wie Angst oder Unruhe aus. Die Grenze ist dabei allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was für den einen ganz normal ist, kann von anderen bereits als Belastung empfunden werden. Manchmal jedoch kann Stress durch eine praktisch ausweglose Situation, die unüberwindbar scheint, bei einer positiven Lösung zu einem enormen Erfolgsgefühl führen.

Stressfaktoren im Alltag

Unser Leben wird mehr und mehr von außen bestimmt. Zeit-, Termin- und Leistungsdruck, Hektik, zu hohe Erwartungen an sich selbst, Familie und Beruf zu vereinbaren, Konflikte, Existenzängste, Schlaf- und Zeitmangel, Reizüberflutungen – das alles bereitet uns bewusst oder unbewusst Stress. Wenn die Gesamtheit der Belastungen nicht mehr schadlos gemeistert werden kann und die wichtigen Phasen der Regeneration bzw. des Auffüllens des eigenen Energiehaushaltes entfallen, wird der „Alarmzustand“ zum dauerhaften Begleiter. Dann ist es zum sogenannten Burn-out, einem Erschöpfungssyndrom, nicht mehr weit.

Auf Warnsignale achten!

Die ersten Anzeichen sind Reizbarkeit, Schlafstörungen, depressive Verstimmung oder Angstgefühle. Zwar können Medikamente die Symptome vorübergehend beseitigen, die Ursachen jedoch bleiben zumeist bestehen. Hier gilt es, die Stressauslöser zu finden und sie im besten Fall zu eliminieren bzw. sie zumindest so zu verändern, dass sie keine Belastung für uns darstellen. Leider ignorieren die meisten Menschen diese allmählichen Veränderungen in ihrem Leben über lange Zeit, bis es zu gravierenden psychischen Beschwerden oder gar zu chronischen Erkrankungen kommt. Hören Sie also auf Ihren Körper und tun Sie diese Probleme nicht als vorübergehende „Problemchen“ ab!

Was kann man tun?

Ganz wichtig ist das Verhältnis von Spannung und Entspannung. Bekommt der Körper zu wenig Ruhe, wird dies auf Dauer zu Problemen führen. Deshalb sollten Sie immer genügend „Inseln“ im Alltag einbauen, also auch in hektischen Zeiten bewusst genießen und komplett abschalten. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können hier wahre Wunder wirken. Ebenfalls von Bedeutung ist eine gesunde Lebensweise. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf, planen Sie regelmäßige körperliche Aktivitäten ein und versuchen Sie sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ein kurzer Happen zwischen Teeküche und Arbeitsplatz ist zu wenig, nehmen Sie hier immer eine kleine Auszeit! Ja, in manchen Unternehmen hat sogar der gute alte Mittagsschlaf in Form des Power-Nappings Einzug gehalten. Er lässt die Mitarbeiter ausgeruht und kreativer in die zweite Tageshälfte starten.

Zudem hält die Natur wundervolle Pflanzen, Vitamine und Mineralstoffe bereit, um den Organismus bestmöglich gegen Stress zu unterstützen. Absolut empfehlenswert ist dabei z. B. unsere ApoLife-Serie mit vielfältigen Nahrungsergänzungsmitteln und Spezialprodukten, wie ApoLife 17 Mental Balance oder das ApoLife Aufbautonikum mit Arginin.

 

Quelle:

Apotheke im Pro

Rat und Tat Magazin Ausgabe 2-17

Kommentare