Diabetes-Vorsorge: Apotheken messen Blutzucker
Diabetes-Vorsorge: Apotheken messen Blutzucker
Diabetes-Vorsorge: Apotheken messen Blutzucker
CredoMedia - Medizin Aktuell
CredoMedia - Medizin Aktuell
Themenseite
Diabetes-Vorsorge: Apotheken messen Blutzucker

Diabetes-Vorsorge: Apotheken messen Blutzucker

Ursache der „Zuckerkrankheit“ ist neben Bewegungsmangel auch Übergewicht, meist zurückzuführen auf überhöhten Zuckerkonsum

Rund 650.000 Menschen leiden in Österreich an Diabetes mellitus, das sind 8 Prozent der Bevölkerung – Tendenz stark steigend. Ursache der „Zuckerkrankheit“ ist neben Bewegungsmangel auch Übergewicht, meist zurückzuführen auf überhöhten Zuckerkonsum. Um das Bewusstsein dafür in der Bevölkerung zu heben und zu einem gesünderen Lebensstil zu animieren, stellt der ORF von 18. bis 24. März 2017 die Schwerpunktreihe „Bewusst gesund“ unter das Motto „Zucker – Das süße Gift“. Die österreichischen Apotheken unterstützen diese Initiative mit Beratung zu Diabetes und Messung des Blutzuckers.

Blutzuckermessung in ausgewählten Apotheken

Viele Menschen lassen sich gerne in der Apotheke zu Gesundheitsthemen beraten und nehmen Vorsorgemaßnahmen wie zum Beispiel die Blutzuckermessung in Anspruch. „Bewusst mit der eigenen Gesundheit umzugehen ist der erste Schritt zu einer besseren Lebensqualität. Die Apothekerinnen und Apotheker erfüllen hier mit ihrer Beratung eine wichtige Funktion als kompetente Ansprechpartner. Den ORF-Programmschwerpunkt unterstützen wir daher gerne. Viele Apotheken bieten von 18. bis 24. März die Messung des Blutzuckers an“, so Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Apotheken unterstützen Diabetiker

Geräte für eine regelmäßige Blutzuckermessung daheim sind in den Apotheken erhältlich. Mit einer Beratung über den richtigen Umgang mit den Messgeräten und den Arzneimitteln, zu einem gesunden Lebensstil und Ernährung helfen die Apothekerinnen und Apotheker allen Betroffenen, ihre Lebensqualität zu verbessern. Da Diabetiker meist auch andere Medikamente einnehmen, müssen sie besonders darauf achten, dass die verschiedenen Arzneimittel gut miteinander verträglich sind und sich in ihrer Wirkung nicht gegenseitig beeinflussen. Die Apothekerinnen und Apotheker achten darauf, dass Diabetes- und andere Medikamente optimal aufeinander abgestimmt sind, und beraten Betroffene gerne.

Diabetes – wenn Zucker krank macht

Jährlich sterben 10.000 Menschen an den Folgen von Diabetes, 2.500 Amputationen, 300 neue Dialysepatienten und 200 Erblindete jährlich sind auf die Volkskrankheit Diabetes zurückzuführen. Für Diabetiker ist die regelmäßige Kontrolle ihrer Blutzuckerwerte lebenswichtig. Eine Früherkennung des Diabetes ist der erste Schritt, um die Krankheit gut in Griff zu bekommen und gefährliche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Nierenversagen oder Nervenschädigungen zu vermeiden. Der Lebensstil des Einzelnen – gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung – spielt eine wichtige Rolle bei der Erkrankung.

Diabetes mellitus, auch Typ-2-Diabetes genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der die Zuckerwerte im Blut erhöht sind. Kann der Körper nicht genügend Insulin produzieren oder wirkt das körpereigene Insulin nicht ausreichend, wird der Zucker im Blut nicht ausreichend abgebaut. Betroffen sind vor allem Menschen ab der Lebensmitte.

Apotheken auf einen Blick

„Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker“. In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.380 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Quelle: Österreichische Apothekerkammer

Bildquelle: shutterstock

Kommentare