Amyloidose

Amyloidose ist eine seltene Erkrankung bei der es zur Ablagerung von körpereigenen, aber abnorm gefalteten Proteinen (Amyloide) kommt. Diese Proteinablagerungen können mehreren Körperregionen (generalisiert) oder nur einzelne Organen betreffen. Durch die Amyloidablagerung kommt es zu einer Gewebsentartung (speckige, feste Konsistenz) sowie Vergrößerung des Organes und folglich zu Funktionseinschränkung. Man unterscheidet drei Tyen: die Primäre Amyloidose basiert auf einer Störung im Abwehrsystem, die Sekundäre Amyloidose entsteht aufgrund einer chronischen Infektion oder Immunerkrankung und die Familiäre Amyloidose. Die Krankheitszeichen und Therapie sind abhängig vom betroffenen Organ bzw. dessen Funktionseinschränkung (z.b. Herzinsuffizienz, Nieren- und Leberversagen).
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