Allergische Rhinitis

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Allergische Rhinitis ist ein Überbegriff für alle saisonalen, allergischen Nasenschleimhautentzündungen. Zu diesen zählen der Heuschnupfen, die Hausstauballergie und die berufsbedingte allergische Rhinitis. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) unterscheidet zwischen einer unterbrochenen (intermittierenden) und einer bleibenden (persistierenden, über vier Tagen pro Woche über mindestens vier Wochen) allergischen Rhintis. Symptome sind Rötung, Jucken (Pruritus), Niesen, laufende Nase und Konjunktivitis (Bindehautentzündung des Auges), hervorgerufen durch eine Ausschüttung von Histamin und Leukotrienen, basierend auf einer Abwehrreaktion des Körpers. Zusätzlich leiden die Betroffenen unter Schlafstörungen und herabgesetzter Konzentrations- sowie Lernfähigkeit. Einerseits kann eine allgmeine Allergieneigung vererbt werden, andererseits steigt die zunehmende Zahl der Betroffenen durch übertriebene Hygiene und die steigende Aggressivität der Allergene selbst (Einfluss der Umweltfaktoren). Die Therapie stützt sich auf drei Säulen: Allergenkarenz, Pharmakotherapie und spezifische Immuntherapie.