Arthrose

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Arthrose bezeichnet eine Gelenkabnutzung und zählt zu den degenerativen Gelenkerkrankungen. Sie ist primär nicht entzündlicher Genese (Ursache) und ensteht durch einen Abbau des Gelenksknorpels. Dies geschieht aufgrund von angeborenen oder traumatischen Fehlstellungen, Überbelastung, Knochenerkrankungen (z.b. Osteoporose) oder als Folge einer Gelenkentzündung (Arthritis), man spricht hier von einer sekundären Arthrose. Etwa zwei Drittel der Menschen in Europa über 65 Jahren erleiden an einer Arthrose. Bevorzugt sind das Kniegelenk (Gonarthrose), die Hüften (Coxarthrose) und die kleinen Fingergelenke betroffen. Eine Arthrose kann lange symptomlos verlaufen und erst in späteren Stadien treten, zuerst belastungsindizierte, später generelle, Gelenksschmerzen mit oftmals begleitendem Gelenkserguss auf. Therapeutische Optionen sind: Physiotherapie, bei Bedarf eine kurzfristige, schmerzlindernde, medikamentöse Therapie, und chirurgische Eingriffe wie z.B. eine Korrekturosteotomie (operative Gelenkumstellung), eine Arthroskopie zur Gelenkspülung, und in späteren Stadien eine Arthroplastik (Gelenkersatztherapie)

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