Hautkrebs - Melanom


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Ein Melanom oder schwarzer Hautkrebs ist ein bösartiger (maligner) Hauttumor der Pigmentzellen (Melanozyten). Er tritt vorwiegend auf Hautbereichen auf, die der Sonne ausgesetzt sind: Gesicht, Hals, Nacken, Arme und Unterschenkel, kann jedoch an jeder Lokalisation und in jedem Alter entstehen.

 

Je früher ein Melanom erkannt wird und je dünner es daher ist, desto besser ist die Prognose. Treten Metastasen auf, wird die Prognose zunehmend schlechter, denn dadurch können alle Organe (v.a. Lunge, Leber, Gehirn, Knochen, Lymphknoten) befallen werden. Oftmals haben Hautkrebs-PatientInnen keine Beschwerden zum Zeitpunkt der Diagnosestellung.

Melanom schwarzer Hautkrebs
Entscheidend für die Prognose eines Melanoms ist die vertikale Eindringtiefe in die Haut.

Was ist ein Melanom?

Das Melanom ist eine Hautkrebsart, welche in den pigmentbildenden Zellen der Haut entsteht und dort Veränderungen verursacht. Oft entsteht es aus einem seit Jahren bestehenden Muttermal, wobei untypische Muttermale und sehr große, angeborene Muttermale besonders anfällig sind. Verdächtige Muttermale oder Änderungen bei bestehenden Muttermalen sind Hinweise, die jedenfalls vom Dermatologen überprüft werden sollten.

Welche Faktoren erhöhen das Risiko für schwarzen Hautkrebs?

Bei den Risikofaktoren für die Entstehung eines Melanoms muss man genetische (endogene) Faktoren und äußere (exogene) Faktoren unterscheiden.

 

Genetische Faktoren sind nicht beeinflussbar. So haben Personen, bei denen ein Verwandter 1. Grades ein Melanom gehabt hat, ein höheres Risiko ein Melanom zu entwickeln. Ebenso sind:

 

  • helle Hauttypen;
  • Personen mit vielen Muttermalen (mehr als 100);
  • Personen mit ungewöhnlichen Muttermalen (atypische Naevuszellnaevi) oder großen angeborenen Muttermalen (congenitale Naevuszellnaevi);

gefährdeter ein Melanom zu entwickeln.

 

Äußere Faktoren können beeinflusst und zum Teil sogar vermieden werden. Dabei spielt die Anzahl der Sonnenbrände, besonders jene in der Kindheit, eine große Rolle. UV-Strahlung ist generell schädlich für die Haut - sowohl die langwelligere UV-A Strahlung (wie z.B. auch in Solarien) als auch die kurzwelligere UV-B Strahlung erhöhen das Hautkrebsrisiko. Deshalb zählt der effektive Sonnenschutz zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen gegen schwarzen Hautkrebs. Besonders Personen mit Risikofaktoren sollten zudem regelmäßig ein professionelles Hautkrebs-Screening zur Vorsorgeuntersuchung und Früherkennung eines Melanoms durchführen lassen.

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