Das Gehirn - Neueste Einblicke in das faszinierendste Organ des menschlichen Körpers
Das Gehirn - Neueste Einblicke in das faszinierendste Organ des menschlichen Körpers
Das Gehirn - Neueste Einblicke in das faszinierendste Organ des menschlichen Körpers
CredoMedia - Medizin Aktuell
CredoMedia - Medizin Aktuell
Themenseite
Das Gehirn - Neueste Einblicke in das faszinierendste Organ des menschlichen Körpers

Das Gehirn - Neueste Einblicke in das faszinierendste Organ des menschlichen Körpers

Mit diesem Vorlesungsthema startete das MINI MED Studium in das Herbstsemester 2017 an der Medizinischen Universität Graz am 28.09.2017. Univ. Prof. Dr. Franz Fazekas und Univ. Prof. Dr. Reinhold Schmidt referierten über das faszinierendste Organ des menschlichen Körpers.

Univ. Prof. Dr. Fazekas startete als erster Referent in die Vorlesung und lieferte uns eine Darstellung über den Aufbau und die Funktionen des Gehirns.
Wir erfuhren, dass das Hirn ca. 1,4 kg schwer ist und ein Volumen von ca. 1,2l umfasst. Zum Schutz vor äußeren Einflüssen ist es von einer Flüssigkeit, genannt Liquor, umgeben.

Als nächstes besprach der Mediziner mit uns die verschiedenen Verfahren, um uns Einblicke in dieses hochinteressante Organ zu verschaffen.
Er erklärte wie eine Magnetresonaztomographie (MRT) funktioniert und wie die Gehirnaktivität mit einer Elektroenzephalographie (EEG), Magnetoenzephalographie (MEG) oder einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) dargestellt werden kann und was die Vorteile einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) sind.

Univ. Prof. Dr. Schmidt erläuterte uns den Ablauf wie wir etwas "lernen". Der Universitätsprofessor verdeutlichte uns den Weg vom Sinneseindruck bis ins Langzeitgedächtnis. 
Übrigens bleibt nur 10% von dem rein Gelesenen dauerhaft im Gedächtnis hängen - im Gegensatz dazu, merken wir uns aber 90% von dem "was wir selber tun", auf lange Sicht gesehen.

Der Neurologe informierte uns außerdem darüber, wie der Internet-Gebrauch unser Gehirn in kürzester Zeit verändert.
Der konstante Medienkonsum verringert zum Beispiel unsere Fähigkeit körpersprachliche Signale zu deuten, jedoch fällt uns beispielsweise die Verarbeitung von großen Informationsmengen leichter.
Selbstverständlich müsse man hier laut Univ. Prof. Dr. Schmidt zwischen sogenannten "Digitalen Immigranten" und "Digitalen Eingeborenen" unterscheiden.

ANHÄNGE

Kommentare