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Kardiologie im Zentrum: kardiologische Krankheitsbilder im Kontext eines Zentrumspitals

Kardiologie im Zentrum: kardiologische Krankheitsbilder im Kontext eines Zentrumspitals

Der Kongress „Kardiologie im Zentrum“ findet zwischen 30 September und 1 Oktober 2016 in Design Center Linz statt. Diese Fortbildungsveranstaltung wird mit großem Engagement von der Kardiologie-Abteilung unter der Leitung von Prim. Priv.-Doz. Dr. Clemens Steinwender im Rahmen der Kepler Universitätsklinik veranstaltet.



GF Dr. Heinz Brock, Prim. Priv.-Doz. Dr. Clemens Steinwender, OA Dr. Simon Hönig

Die Kepler Universitätsklinik wurde formal am 31.12.2015 mit der Zusammenführung der drei renommierten und traditionsreichen Linzer Krankenhäuser AKh Linz, Landes Frauen- und Kinderklinik Linz und Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg gegründet und befindet sich im stetigen Aufbau. „Viele Events wie „Kardiologie im Zentrum“ helfen natürlich, uns als die führende Klinik zu etablieren. Gleichzeitig ist der Status als Universitätsklinik nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung mit vielen Aufgaben“, eröffnete GF Dr. Heinz Brock, ärztlicher Direktor der Kepler Universitätsklinik.

Weiters begrüßte Dr. Brock, dass es heuer die Parallelveranstaltung für das medizinische Assistenzpersonal mit vielen Vorträgen, Workshops und Seminaren gibt. Teamarbeit und das Interagieren von verschiedenen Fachgesellschaften in der Medizin sei das Um-und-Auf und ist ein wichtiger Bestandteil im Gesundheitsbereich.

Die Kardiologie wird immer komplexer und viel dynamischer. „Deswegen hat sich der Kongress als Ziel gesetzt, nicht nur das weite Feld kardiologischer Krankheitsbilder im Kontext eines Zentrumspitals vorzustellen, sondern auch Fragen zu klinisch relevanten Entwicklungen in der Kardiologie zu beantworten“, sagte Prim. Priv.-Doz. Dr.Clemens Steinwender.



Eines der Hauptthemen am ersten Tag ist die Herzinsuffizienz. OA Dr. Karim Alexander Saleh präsentiert die technologischen Fortschritte der biventrikulären Stimulation und erklärt die Steigerung der Responderraten durch sorgfältige Indikationsstellung, neue Sondertechnologien (quadripolar, MPP, MSP, stability) und automatische AV- und VV-Zeitoptimierung. Außerdem gibt er einen kurzen Einblick in die MR-Tauglichkeit, Größe und Batterielaufzeit der neuesten Herzschrittmacher.

Weitere Themen im Pannel sind die kardiale MR-Diagnostik, vorgetragen von OA Dr. Daniel Kiblböck und das Thema "Genderproblematik – ist die weibliche Herzinsuffizienz anders?" von OÄ Dr. Barbara Wichert-Schmitt mit reger Diskussionsbeteiligung.

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