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Ein nicht-infektiöser Uveitis kann mit einem Rheumamittel behandelt werden

Ein nicht-infektiöser Uveitis kann mit einem Rheumamittel behandelt werden

Das Biologikum wird schon länger bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.


An der Medizinischen Universität Wien haben Wissenschaftler herausgefunden, dass eine nicht-infektiöse Uveitis auch mit einem kortison-freien Medikament erfolgreich behandelt werden kann. Wie die Forscher im "New England Journal of Medicine" berichten, handelt es sich dabei um den Wirkstoff Adalimumab. Das Biologikum wird schon länger bei der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen eingesetzt und muss alle zwei Wochen unter die Haut injiziert werden.

Für die Patienten bedeutet das, dass sie bei weniger Nebenwirkungen länger behandelt werden können. Die nicht-anteriore, nicht-infektiöse Uveitis, die Gegenstand der aktuellen Studie war, betrifft rund 40 Prozent der Erkrankten. 70 bis 90 Prozent der Betroffenen sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. Komplikationen einer Uveitis können ein Makulaödem, ein Glaukom oder ein Katarakt sein. Die Krankheit kann bis zum Verlust des Sehvermögens führen.

Quelle: New England Journal of Medicine (abstract)/APA

Bildquelle: APA (Universität Wien)

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