Internationaler Frauentag: Die Apotheke ist weiblich
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08.03.17
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Internationaler Frauentag: Die Apotheke ist weiblich

Internationaler Frauentag: Die Apotheke ist weiblich

90 Prozent Frauen in den österreichischen Apotheken

Die Apothekerin, die Aspirantin, die pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin: Die 1.380 österreichischen Apotheken sind in der Hand von Frauen. 90 Prozent aller 16.000 Beschäftigten sind weiblich und das bis hinauf in die Chefetagen, denn jede zweite Apotheke wird bereits von einer Frau geführt. 

Gesundheit als Frauensache? 
Frauen sind oft die Gesundheitsmanagerinnen der gesamten Familie und koordinieren die Therapien mehrerer Generationen. In der Apotheke werden großteils Frauen von Frauen beraten, was eine gute Basis für ein langes Vertrauensverhältnis ist. „Gesundheit war und ist primär ein Frauen-Thema.

Frauen schauen nicht nur besser auf sich selbst, sondern sind Multiplikatoren, wenn es um Gesundheitsthemen geht,

so Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich. „Es freut mich jedoch zu sehen, dass auch immer mehr Männer Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen.“ 

Gleiche Entlohnung für Männer und Frauen 
Apothekerinnen kennen die „Gehaltsschere“ zum Glück nur vom Hören-Sagen. Ein eigenes Lohnschemata garantiert, dass weibliche und männliche Angestellte das gleiche Einkommen beziehen. „Mann zu sein, ist kein Gehaltsvorteil. Eine Apothekerin bekommt für ihre Arbeitszeit das gleiche wie ein Apotheker“, so Mag. pharm. Kornelia Seiwald, Präsidentin der Apothekerkammer Salzburg. 

Frauen kontinuierlich im Arbeitsprozess integriert 
Frauen sind hervorragende Gesundheitsberaterinnen und auf Grund ihrer hohen sozialen und kommunikativen Fähigkeiten für den Beruf prädestiniert. Der hohe Anteil an weiblichen Beschäftigten erklärt sich auch durch die Kombinationsmöglichkeit von Beruf und Familie. Viele Frauen passen das Ausmaß ihrer Arbeitsstunden flexibel der aktuellen Familiensituation an. Durch die moderne Teilzeitregelung sind Frauen kontinuierlich in den Arbeitsprozess integriert. Die Drop-out-Quote liegt in der Pharmazie nahe null, weil auch junge Mütter die Chance auf Wiedereinstieg unkompliziert wahrnehmen können. „Wir unterstützen Frauen bei dem Spagat zwischen Karriere und Familie“, so Mag. pharm. Andrea Vlasek, Präsidentin der Apothekerkammer Wien. 

Apotheken auf einen Blick 
„Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker“. In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.380 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Text: Österreichische Apothekerkammer (Presse und Kommunikation) / Bild: Österreichische Apothekerkammer (Copyright: Thomas Jantzen ©);

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