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von
08.06.18
bis
08.06.18
DFP
3
Wien-Donaustadt, Österreich
Donau-City-Straße 7
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Zahnheilkunde

Kurs - 2. Veranstaltung, "Nicht alles ist eine caP?!"

Med. Fortbildung,  Öffentlich

Nicht alles ist eine CAP?!

Univ. Prof. Dr. Dr. Dr.h.c Emeka Nkenke, MA

 

Datum und Uhrzeit: 08. Juni 2018, 18.00 – 20.00 Uhr
Mit anschließender Diskussion und „Get-together“

 

Tagungsort: Hotel Meliá Vienna, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien


Limitierte Teilnehmerzahl.

Teilnehmer und Absolventen des ÖGEndo Curriculums Endodontologie sowie Mitglieder der ÖGEndo erhalten Sonderkonditionen und werden bei der Anmeldung bevorzugt.

 

Punkte: 3


Kosten:
€ 85,– für Nichtmitglieder der ÖGEndo
€ 55,– für Mitglieder der ÖGEndo
€ 35,– für Studenten

 

Nicht alles ist eine caP?!

Univ. Prof. Dr. Dr. Dr.h.c Emeka Nkenke, MA

Bei periapikalen Läsionen muss in der überwiegenden Zahl der Fälle zwischen apikalen Parodontitiden und radikulären Zysten differenziert werden. Dennoch dürfen auch andere osteolytische Tumoren wie Riesenzellgranulome, eosinophile Granulome, Ameloblastome oder Mukoepidermoidtumoren bei den differentialdiagnostischen Erwägungen nicht außer Acht gelassen werden.


Während die apikale Parodontitis primär immer endodontisch zu behandeln ist, muss bei radikulären Zysten und andere periapikale Neubildungen auch ein chirurgisches Vorgehen in die Behandlungsplanung mit einbezogen werden. Insbesondere therapieresistente apikale Aufhellungen sollten im Zweifelsfall chirurgisch behandelt und histologisch untersucht werden, um Tumoren auszuschließen.

 

Für den Kliniker ergibt sich die Schwierigkeit der Abgrenzung der endodontologisch behandelbaren Läsionen von denen, die ein erweitertes Behandlungsrepertoire erfordern. Zunächst ist eine radiologische Verlaufskontrolle notwendig, die immer dann eine Reaktion im Sinne einer chirurgischen Therapie auslösen sollte, wenn eine apikale Läsion trotz adäquater endodontologische Behandlung an Größe zunimmt. Grundsätzlich weist in vielen Fällen auch die Röntgenmorphologie den Weg in Richtung einer Behandlung, die in Einzelfällen sogar komplexeste kieferchirurgische Maßnahmen erfordert.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden klinische und radiologische differentialdiagnostische Möglichkeiten zur Abgrenzung der verschiedenen Läsionen voneinander aufgezeigt. Es werden Entscheidungskriterien vorgestellt, die es ermöglichen, den Zeitpunkt der Notwendigkeit der Gewinnung einer Gewebeprobe festzulegen. Darüber hinaus werden Therapiekonzepte zur Behandlung gutartiger und bösartiger Tumoren vermittelt, die sich zunächst als einfache periapikale Läsion darstellten.

 

Prof. Dr. Dr. Dr.h.c. Emeka Nkenke, MA

 

 

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