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von
14.10.17
bis
14.10.17
DFP
7
Wien-Hietzing, Österreich
Wolkersbergenstr. 1
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Kopf-Hals-Endokrinologie

19. Hietzinger HNO-Tag

Medizinisches Event,  Öffentlich

19. Hietzinger HNO-Tag: Kopf-Hals-Endokrinologie

Theodor Kocher †1917, Alfred Kohn *1867, Jakob Erdheim †1937

Festsaal im ehemaligen Geriatriezentrum am Wienerwald

Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel

 

Die Endokrinologie vereint Humoral – und Solidarpathologie, mit Steuerungszentren vorwiegend in Kopf und Hals, dem hauptsächlichen Verteilungmedium Blut und dem wesentlichen Umschlagplatz Knochen.

Erkrankungen der Schilddrüse waren seit der Antike ein Entwicklungsmotor für Physiologie und Chirurgie. THEODOR BILLROTH und sein Schüler THEODOR KOCHER gaben der Chirurgie der Schilddrüse, der Hypophyse und, über Beiträge von ANTON WÖLFLER (1850 - 1917), ALFRED KOHN (1867 - 1959), RUDOLF MARESCH (1868 - 1936), FRIEDRICH SCHLAGENHAUFER (1866 - 1930) und FELIX MANDL (1892 - 1957), der Epithelkörperchen nachhaltige Impulse. Funktionsstörungen und Osteodystrophien regten die Forschung an, förderten die Spezialisierung und mündeten 1909 im Nobelpreis für den vielseitigen Chirurgen THEODOR KOCHER.

Das Krankenhaus Hietzing spielte dabei eine bemerkenswerte Rolle: LUZIUS RÜEDI (1900 - 1993), später Ordinarius in Bern und Zürich, begann seine HNO-Laufbahn 1926 in Wien-Lainz bei OTTO MAYER (1876 - 1951; endemische Taubheit 1910). FULLER ALBRIGHT (1900-1969) und WILLIAM CHESTER (1903-1974) absolvierten 1928 bzw. 1930 Gastaufenthalte bei JAKOB ERDHEIM (1874-1937), dem Beschreiber es Kraniopharyngeoms (Erdheim-Tumor),der Sekretgranula in Hypophyse, Schilddrüse und Epithelkörperchen sowie einer multiplen endokrinen Neoplasie. Die Neurochirurgen JOSÉ M.PASCUAL und RUTH PRIETO aus Madrid analysieren zum 80. Todesjahr on JAKOB ERDHEIM Hypophysentumoren inkl. des von ihm so profund beschriebenen Tumors, der seinen Namen trägt. MADS SØRENSEN, Kopenhagen, aktualisiert den Stand seines osteodynamischen Konzepts der Otosklerose(ADAM POLITZER 1893), das mit moderner osteologischer Methodik an OTTO MAYERS einst vergessene Kallustheorievon 1931 anknüpft.

 

Veranstaltungsort

Festsaal im ehem. GZW
1130 Wien, Wolkersbergenstraße 1, 3
oder Jagdschloßgasse 59

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