Pollen im Anflug – Die Saison für Pollenallergiker beginnt schon Mitte Februar
24.02.16
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Pollen im Anflug – Die Saison für Pollenallergiker beginnt schon Mitte Februar

Pollen im Anflug – Die Saison für Pollenallergiker beginnt schon Mitte Februar

Bei milden Temperaturen fliegen die ersten Pollen von Haselnuss, Erle oder Birke bereits im Winter. Für alle Heuschnupfengeplagten beginnt dann wieder die Zeit der Niesattacken, der geröteten Augen und der Atembeschwerden – etwa jeder 7. Österreicher ist von den Beschwerden betroffen.

Foto: evgenyatamanenko / 123RF

 

Nicht jeder Betroffene reagiert auf jede Pollenart allergisch. Deshalb treten die Symptome zu unterschiedlichen Zeiten auf – je nachdem wann die jeweiligen Pflanzen blühen. Zu den stärksten Allergenen in Österreich zählen Birken- und Gräserpollen.

Deutlicher Anstieg von Pollenallergien in den letzten 20 Jahren

Nicht nur Kinder und Jugendliche erkranken an Pollenallergien, auch ältere Menschen werden immer häufiger plötzlich Allergiker. In der Allergieambulanz der HNO-Klinik im Wiener AKH wurde in den vergangenen 20 Jahren ein fast 50%iger Anstieg an Birkenpollenallergien beobachtet. Ob die Pollen aggressiver werden oder die Menschen sensibler reagieren, ist dabei nicht klar. Fest steht allerdings, dass die zunehmend verschmutzte Atemluft mögliche Allergien begünstigt.

Symptome von Pollenallergie

Bei Kontakt mit Pollen kommt es bei allergischen Menschen zu Erscheinungen wie Niesreiz, rinnender Nase, Nasenblockaden, roten und gereizten Augen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Juckreiz, gegebenenfalls auch Atembeschwerden, Hautausschlägen oder Schwellungen im Gesicht.

Behandlung von Pollenallergien

Allergiegeplagte Menschen sollten den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen weitgehend vermeiden. Besonders an windigen Tagen sollte man sich so wenig wie möglich im Freien aufhalten, außerdem kann man sich bei Pollenwarndiensten über die Konzentration der Pollen in der Luft informieren.

Sind die Symptome bereits aufgetreten, gibt es eine Vielzahl an antiallergischen und entzündungshemmenden Medikamenten, die die Beschwerden lindern können. Lassen Sie sich im konkreten Fall von Ihrem Arzt beraten.

Die einzige Therapie, die versucht die Allergie gänzlich zu beseitigen, ist die sogenannte Hyposensibilisierung. Dabei wird dem Betroffenen das Allergen in langsam steigender Dosierung gespritzt, um ihn zu desensibilisieren, dh. gegen das Allergen unempfindlich zu machen.

Informationen zu den aktuellen Pollenbelastungen finden Sie unter www.pollenwarndienst.at oder unter www.zmag.ac.at/pollenflug/

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