Online-Umfrage in Spitälern über ärztliche Ausbildung startet
18.07.16
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Online-Umfrage in Spitälern über ärztliche Ausbildung startet

Online-Umfrage in Spitälern über ärztliche Ausbildung startet

Die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) lässt ab Juli die Basisausbildung in den heimischen Spitälern evaluieren

Die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) lässt ab Juli die Basisausbildung in den heimischen Spitälern evaluieren. "Wir schließen damit an die seit 2011 laufende Evaluierung des Turnus und an die im Vorjahr erstmals durchgeführte Evaluierung der fachärztlichen Ausbildung an", sagte Bundeskurienobmann und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer am Montag in einer Aussendung.

Ziel sei es, die Qualität und die Stärken der Basisausbildung zu erheben, ergänzte der stellvertretende Bundeskurienobmann Karlheinz Kornhäusl, Obmann der Bundessektion Turnusärzte: "Wir möchten wissen, wie gut praktische und theoretische Fertigkeiten in der neun Monate dauernden Basisausbildung vermittelt werden. Wir wollen aber auch prüfen, ob es noch Verbesserungspotenzial gibt."
Der Startschuss für die Befragung fiel am 1. Juli, die Umfrage erfolgt online und anonym. Kornhäusl: "Erste Ergebnisse erwarten wir für September. Die Erhebung wird kontinuierlich fortgesetzt, die Basisausbildung soll quartalsweise evaluiert werden. Nur so erhalten wir auch valide Ergebnisse, mit denen wir weiterarbeiten können."

Durchgeführt wird die Befragung wieder vom Ärztlichen Qualitätszentrum in Linz. "Anders als bei der Evaluierung des Turnus und der fachärztlichen Ausbildung wird bei dieser Umfrage die Basisausbildung als Gesamtes bewertet, nicht jede Abteilung gesondert", so Kornhäusl. Abgefragt werde auch, für welchen Ausbildungsweg sich die jungen Ärztinnen und Ärzte nach der Basisausbildung entschieden haben. "Die lückenlose Evaluierung der praktischen Ausbildung liefert wichtige Inputs für die künftige Qualität der Ausbildung. Dadurch werden Auszubildende und Ausbildner, aber auch die Krankenhausträger unterstützt", sagte Mayer abschließend.

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