Volkskrankheit Alzheimer?
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Volkskrankheit Alzheimer?

Volkskrankheit Alzheimer?

Im Jahr 2050 sollen zwischen 200.000 und 300.000 Menschen in Österreich an Morbus Alzheimer leiden. Weltweit wären das mehr als 120 Millionen Alzheimer-Patienten.

Demenz ist ein wichtiges und interessantes Thema, das zeigte auch der Saal zur Mini Med Veranstaltung, der bis auf ein paar wenige Plätze komplett voll war. Prim. Univ-Prof. Dr. Ransmayr und Prim. Dr. Kainz referierten nicht nur über die Ursachen und mögliche Therapien, sondern setzten den Schwerpunkt eindeutig auf Prävention.

Demenz betrifft in Österreich mehr als 130.000 Menschen und ist keine normale Alterserscheinung, sondern eine chronische Erkrankung des Gehirns. Es gibt verschiedene Formen, eine davon ist Alzheimer, die mit 80% aller Demenzerkrankungen mit Abstand die häufigste ist. Die Ursache einer Alzheimer-Erkrankung ist noch nicht restlos geklärt. Allerdings weiß man bereits, dass bestimmte Proteine und Plaques im Gehirn die Nervenzellen schädigen und diese nach und nach absterben. Diese Veränderungen können bereits 20 Jahre vor Ausbruch der Krankheit im Gehirn entstehen.

Alzheimer tritt nicht plötzlich auf, sondern schreitet ganz langsam voran. Erste Anzeichen können Vergesslichkeit, Erinnerungsschwächen und Orientierungslosigkeit sein. Alzheimer, sowie alle anderen Formen der Demenz, gehen jedoch immer mit Stimmungs-, Denk- und Persönlichkeitsänderungen einher. Einen direkten Alzheimer-Test gibt es nicht, der Mini-Mental-Test gibt aber erste Anhaltspunkte.

Alzheimer ist nicht heilbar, aber behandelbar und durchaus vermeidbar. Um einer Demenz-Erkrankung vorzubeugen ist eine lebenslange Weiterbildung („use it or loose it“) unerlässlich. Man konnte auch den unbehandelten Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 mit Alzheimer in Verbindung bringen. Soziale Netzwerke sind ein Muss, um die gefühlte Einsamkeit (Partnerverlust) und auch eine damit einhergehende Depression zu verhindern. Dazu eignet sich besonders gut ein Tanzkurs, da dieser nicht nur den Sozialkontakt fördert, sondern auch die körperliche Aktivität. Ausreichend Schlaf ist ebenso wichtig wie ein rauchfreies Leben.

„Laufen – Lernen – Lieben“  M.T. Cicero

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