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Essverhalten antrainiert oder hineingeboren?

Essverhalten antrainiert oder hineingeboren?

Was unser Essverhalten beeinflusst 

… wie Ernährungsbuddies, Challenges und das Process Communications Modell deine Ernährung verändern können

Wer meint, er isst nur, wenn er Hunger hat und nur so viel, bis er satt ist, liegt meist daneben. Gerade beim Essen lassen wir uns leicht manipulieren.

Wir entscheiden nicht alleine, was, wann, wie und wie viel wir essen. Unsere Verzehrgewohnheiten werden von Kind an geprägt.  Kleine Kinder kopieren die Essgewohnheiten der Eltern – sie wollen so sein wie Mama und Papa. Jugendliche ernähren sich meist so wie ihre Freunde – bloß nicht aus der Reihe fallen. Als Erwachsene haben wir uns zahlreiche Gewohnheiten angeeignet und Dinge erlernt, die unser Essverhalten steuern – und lassen uns durch sie auch manchmal manipulieren.

Die Ernährung kann in den Verzehrgewohnheiten klar dargestellt werden. 2014/2015 wurden an Schulen nicht nur die Verzehrgewohnheiten der Jugendlichen erfasst, sondern auch die Einflussfaktoren der Verzehrgewohnheiten und mit den Jugendlichen gemeinsam wurden Strategien erarbeitet, um auf ungünstige Verzehrgewohnheiten einzuwirken.

Was aber beeinflusst die Verzehrgewohnheiten und mit welchen Einflussfaktoren müssen wir rechnen?

Kann das Process Communications Model® kurz PCM sich als hilfreiches Instrument in der Ernährungsbewusstseinsbildung entwickeln?

Das Process Communication Model® (PCM)

Das PCM ist ein wissenschaftlich validiertes Kommunikations- und Persönlichkeitsmodell. Es erklärt die Kommunikationsstile, psychischen Bedürfnisse und Stressmuster von Menschen. Damit ist das Process Communication Model ideal für die passende persönlichkeitsorientierte Kommunikation mit dem jugendlichen Probanden einsetzbar.

*  zeigt individuelle psychische Bedürfnisse und Möglichkeiten der Motivation auf

*  ermöglicht die präzise Vorhersage von potentiellen Erfolgs- oder Misserfolgsmustern    unter Stress

*  leitet an, positives und produktives Verhalten zu verstärken und zu fördern

Mittels PCM lässt sich die eigene Persönlichkeitsstruktur erkennen. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Persönlichkeitstypen: Empathiker, Logiker, Beharrer, Träumer, Macher und Rebell.

PCM und Verzehrgewohnheiten

Im Pilotprojekt ging es aufgrund persönlicher Gesundheitsdaten  und der Verzehrgewohnheiten um die Verbesserung dergleichen. Die Jugendlichen selbst erarbeiteten gemeinsam die verschiedenen Möglichkeiten der Bewusstseinsbildung, mögliche Einflussfaktoren und Schwierigkeiten und konnten in Phase III sich auch dem Versuch unterziehen, die eigenen Verzehrgewohnheiten und die ihrer Gruppe zu verbessern. 

Fallbeispiele zeigen, wie es gelingt: Essverhalten zu ändern –  und mit Gewohnheiten zu brechen

Zahlreiche äußere und innere Einflüsse steuern unser Essverhalten. Manchmal können wir sie aber mit einfachen Tricks überlisten. Das Buch skizziert Tipps für Empathiker, Logiker, Beharrer, Träumer, Macher und Rebellen, wie eine Veränderung der Essgewohnheiten spielend leicht gelingt. Denn du isst, wie du bist. 

 

Neugierig: Buchtipp

Essgewohnheiten ändern

 

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