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Chronische Vaginalinfektionen – Mythen, Fakten und neue Therapien

Chronische Vaginalinfektionen – Mythen, Fakten und neue Therapien

Brennen, Juckreiz, Ausfluss oder auch Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs? 90 Prozent der Frauen leiden zumindest einmal in ihrem Leben an einer Vaginalinfektion.


Besonders, wenn der Infekt häufig wiederkehrt, ist auch das Liebesleben deutlich getrübt. Damit soll jetzt Schluss sein! In seinem neuen Ratgeber bespricht Armin Witt, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wien und Gründer des Akutservices "Gyninfekt", die gesamte Problematik des Teufelskreises Scheideninfektionen und hat das Ziel seiner Therapie gleich in einem prägnanten Titel verpackt: "INTIM – Endlich fit im Schritt"!
 

Unerlässlich bei Diagnosestellung – der Blick ins Mikroskop

Eine Pilzinfektion, eine bakterielle Vaginose, Laktobazillenmangel? Die Symptome sind ähnlich. "Lassen Sie sich auf keinen Fall nur von Symptomen leiten – dies führt in ungefähr der Hälfte der Fälle zu einer falschen Diagnose und Therapie", warnt Univ.-Prof. Dr. Armin Witt in seinem Ratgeber. "Entscheidend ist eine richtige mikroskopische Untersuchung." Falsche Therapien führen zu ständig wiederkehrenden Beschwerden. Verständlich und mit umfassenden wissenschaftlichem Hintergrund sowie sehr persönlich und mit viel Einfühlungsvermögen erläutert Armin Witt in seinem Ratgeber die komplexe Problematik, moderne Diagnosemethoden und Therapien. 

 

Transparenz statt Tabu

"Einer meiner vordergründigsten Anliegen ist, mit diesem Buch mit dem Tabuthema ‚vaginale Infektionen‘ aufzuräumen", so Witt. Viele Frauen trauen sich nicht, das Problem zu thematisieren, weil dies zu sozialen Folgen führen könnte. Dadurch kommt es zu häufigem Arztwechsel, Selbsttherapien und Hilfesuche in der Alternativmedizin. Armin Witt zeigt auf, wie man zur richtigen Diagnose und Therapie kommt und welche therapeutischen Ansätze vermieden werden sollten. In der sogenannten Märchenstunde werden Themen wie Zuckerdiät, Pille, Spirale, Joghurt, ätherische Öle und Vaginalgels behandelt. Das Buch wird abgerundet durch Spezialthemen wie Kinderwunsch, Schwangerschaft, Human Papilloma Viren, sowie ein Kapitel voll mit Erlebnisberichten betroffener Frauen. 

 

Durch die Verknüpfung von persönlichen Geschichten, wissenschaftlichem Hintergrund und Hausverstand hilft dieser Ratgeber auf unterhaltsame Weise, das Krankheitsbild besser zu verstehen und viele Frauen aus dem Teufelskreis "bakterielle Infektionen - chronischer Scheidenpilz" zu befreien.
 

Wann ist frau empfänglich für Scheideninfektionen?

Es gibt Phasen im Leben einer Frau, da gerät das mikrobielle Gleichgewicht der Scheidenflora ins Wanken. Normalerweise befinden sich in der gesunden Scheide neben einer geringen Menge von Hefepilzen und pathogenen Keimen eine hohe Anzahl Milchsäurebakterien (Lactobacillus Casei Rhamnosus, Lactobacillus acidophilus etc.), die ein saures Scheidenmilieu schaffen, das Schutz vor Krankheitserregern bietet. Wenn die Anzahl der Milchsäurebakterien ab- und die der Pilze und krankmachenden Bakterien zunimmt, kommt es gehäuft zu bakteriellen Vaginosen und Pilzinfektionen.
Und zwar

  • wenn die Hormone verrücktspielen z.B. in der Schwangerschaft oder durch Antibabypille oder die "Pille danach"
  • bei Stress und Ärger, Probleme im Beruf oder mit dem Partner
  • nach Antibiose. Bekanntlich vernichten Antibiotika nicht nur die "schlechten" Bakterien, sondern schädigen auch nützliche Bakterien wie z.B. Milchsäurebakterien, die in der Scheide eine Art Schutzbarriere produzieren. Ein Wiederaufbau der Scheidenflora mit Laktobazillen ist nach jeder Antibiotikaeinnahme dringend anzuraten!

 

Therapie mit Laktobazillen

"Eine gesunde Scheidenflora kann mit Laktobazillen wiederaufgebaut oder erhalten werden", so Univ.-Prof. Dr. Witt. "Diese guten Bazillen besetzen die Scheidenwand, verdrängen viele Krankheitserreger." Besonders wirksam um Scheideninfektionen vorzubeugen sind Gynophilus Protect® Vaginaltabletten. Sie enthalten genau wie Gynophilus Classic® Scheidenkapseln Laktobazillen des Stammes Casei Rhamnosus, allerdings in einer höheren Dosis. Somit müssen sie nicht täglich eingeführt werden, sondern nur alle vier Tage. Empfohlen wird die Kur für 8 Tage mit 2 Tabletten – die Tablette wird alle vier Tage am besten direkt vor dem Schlafengehen eingeführt. Zum Aufbau der Darmflora eignen sich ebenfalls Laktobazillen des Stammes Casei Rhamnosus, enthalten in dem diätetischen Lebensmittel Florea® regenerans Kapseln. Die Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. 
Zusätzlich zur Gabe von laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln ist es besonders ratsam, den Intimbereich sanft zu reinigen und zu pflegen, z.B. mit dem milchsäurehaltigen und hautberuhigenden Intimpflegeschaum Lactamousse®.

Gynophilus Classic® Scheidenkapseln und Gynophilus Protect® Vaginaltabletten sind Medizinprodukte.

 

Der persönliche Ratgeber für die moderne Frau bei Vaginalinfektionen:

INTIM – Endlich fit im Schritt

Armin Witt
Berenkamp Verlag 2016, 1. Auflage, ISBN: 978-3-85093-371-1

EUR 17,50 (A) – EUR 17,- (D)

 

Links:

Buchbestellung: http://www.gesundheitderfrau.at/dr-armin-witt/das-buch

Leseprobe: https://issuu.com/kraftplatzl/docs/witt__intim_leseprobe_2016

Initiative Gesunde Scheide: http://www.gesundescheide.at

Initiative Gesunde Darmflora: http://www.gesunde-darmflora.at

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